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Motto des Monats

Wir begrüßen uns.
 

 

 

 

    

Die zunehmende verbale Aggression unter Kindern und Jugendlichen verlangt nach Lösungen im Sinne von Intervention und vor allem in Sinne von Prävention, denn vorbeugende Maßnahmen scheinen sowohl langfristig erfolgreicher als auch deutlich kostengünstiger zu sein als Interventionsmaßnahmen.

"Von der Kojotensprache zur Giraffensprache" hat die besten Voraussetzungen dafür, das zu schaffen, worum es bei der Prävention von verbaler Gewalt und aggressivem Verhalten im Kern geht. Die Basis einer guten Kommunikation ist Empathie. Ohne Empathie kann gewaltfreie Kommunikation nicht gelingen.

Damit Kommunikation gelingt, hat Marshall B. Rosenberg die vier Schritte der "Gewaltfreien oder Wertschätzenden Kommunikation (GfK)" entworfen:

Beobachtung: Die Situation beobachten, ohne sie zu bewerten oder zu interpretieren

Gefühl: Das Gefühl wahrnehmen, das wir haben bzw. das unser Gesprächspartner bzw. Gesprächspartnerin hat

Bedürfnis: Das Bedürfnis erkennen, das in uns oder in dem anderen lebendig ist

Bitte: Wie können wir dazu beitragen, die anderen einzubeziehen, damit sie wiederum zur Erfüllung unserer Bedürfnisse beitragen können - wenn sie es denn möchten

 

Diese vier Schritte sind ein geeignetes Mittel, um unsere Aufmerksamkeit wegzulenken von dem "Wer hat Recht?" und "Wer hat Schuld?" hin zu der Frage "Was sind die konstruktiven, lebensdienlichen Elemente zwischen dir und mir, mit denen unsere Kommunikation gelingen kann?".

 

Die Kojotensprache steht sinnbildlich für lebensentfremdete Kommunikation. Die sogenannten Kojoten sind immer auf der Suche nach der Schuld. Die Kojotensprache drückt sich durch Kritik, Strafe, Drohung, Bewertung, Forderung, Manipulation, Analyse, Interpretation, Komplimente, Lob und Belohnung aus.

Die Giraffensprache ist nach dem Landtier mit dem größten Herzen benannt und heißt daher auch "Sprache des Herzens". Sie ist ein Symbol für lebendige Kommunikation. Sie schafft eine Verbindung zwischen dem eigenen und dem Herzen der Anderen. Es wird strikt getrennt zwischen Beobachtung und Bewertung der Beobachtung, aber auch indem wir auf unsere Gefühle achten und uns die dahinterliegenden Bedürfnisse bewusst machen. Wir respektieren die Bedürfnisse aller und achten genauso auf die Gefühle anderer wie auf unsere eigenen.

In der Giraffensprache gibt es kein Schubladendenken und kein Abschieben der Verantwortung für unsere Handlungen. Durch aktives Zuhören (dem Anderen und sich selbst) können wir den Aufbau einer tragfähigen Verbindung herstellen. Der liebevolle Umgang mit sich selbst ist die Voraussetzung, dass ich auch mit Mitmenschen liebevoll umgehen kann. Die Giraffe sieht Fehler als Chancen, die uns begleiten auf dem Weg der Entwicklung. Die Giraffe hat generell eine positive Weltsicht. Sie glaubt an die Menschen und ihre gute Absicht, unterscheidet nicht zwischen "richtig" und "falsch".   

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